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Tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie

Der Körper erzählt, wie es uns geht.
Körperpsychotherapie basiert auf der Beobachtung, dass Gefühle und Gedanken immer einen körperlichen Ausdruck finden: z.B.als Muskelspannung, Atemmuster und Körperhaltung. Bei Angst stockt der Atem und die Knie werden weich. Stolz richtet körperlich auf. Scham senkt den Blick.

Der Körper kann also helfen, mehr von sich zu bemerken. Das ist wichtig. Denn jede Veränderung beginnt mit der Wahrnehmung und Akzeptanz dessen, was ist.

Der Körper erinnert sich.
In körpertherapeutischen Prozessen werden (früh)kindliche und auch spätere Erfahrungen sichtbar. Der Körper kann also helfen, in Kontakt mit Situationen zu kommen, in denen etwas gefehlt hat. Fehlt z.B. Ermutigung in einer Anforderungssituation i.S.v. „Du schaffst das schon“, ist es schwierig für ein Kind, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Fehlt Einfühlung in die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes, so ist es schwierig für ein Kind, Vertrauen, Empathie und Mitgefühl zu entwickeln. In der körpertherapeutischen Arbeit geht es darum, einen (emotionalen) Kontakt zu schaffen zu Situationen, in denen etwas gefehlt hat und den entsprechenden Entwicklungsschritt zu aktivieren.

Der Körper weiß den Weg
Es ist oft spannend, Impulsen des Körpers zu folgen. Er möchte sich ganz klein machen, laufen, die Hand zur Faust ballen, auf den Tisch hauen ... . Veränderungen auf der körperlichen Ebene bringen seelische Prozesse in Gang und entwickeln diese weiter. Sich einmal ganz klein machen kann helfen, die eigene Hilflosigkeit zu spüren und dann einen Schritt aus ihr heraus zu entwickeln. Eine geballte Faust kann helfen, vielleicht erstmals, Wut wahrzunehmen.

 
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