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Was ist ein Trauma?
Ein Trauma ist eine belastende Lebenserfahrung, die so plötzlich eintritt und/oder so überwältigend ist, dass sie unsere Verarbeitungsmöglichkeiten überfordert.

Welche Lebenserfahrungen können traumatisch sein?
Traumatherapie unterstützt die Verarbeitung belastender Erfahrungen wie Unfall, schwere Krankheit, Verlust eines nahestehenden Menschen, sexuelle und körperliche Gewalt, Vernachlässigung und Verlassenheitserfahrung in der Kindheit.

Was passiert in einer Traumatherapie?
Heute weiß man um die besonderen Bedürfnisse traumatisierter Menschen in der Psychotherapie:

Traumatherapie braucht neurobiologisches Wissen. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen werden extrem einschneidende Erlebnisse im Gehirn anders verarbeitet. Häufig kommt es zu einer Hemmung der Verarbeitung. Immer wiederkehrende belastende Gefühle, Erinnerungen oder auch Körperempfindungen sind ein möglicher Ausdruck dieser Hemmung. Ziel ist die Aufhebung der zentralnervösen Blockade, damit eine psychologische Verarbeitung in Gang kommen kann.

Traumatherapie braucht die Unterstützung der gesunden Anteile einer Person. Es ist wichtig, seelische Kräfte zu entwickeln und zu fördern. So wird der Verarbeitung einer belastenden Erfahrung der Boden bereitet. Es braucht ausreichend innere (und äußere) Stabilität, um sich schmerzlichen Lebenserfahrungen „zu stellen“.

Traumatherapie braucht ihre eigene Zeit. Ein langsames und behutsames Vorgehen ist hilfreich. Ein Trauma ereignet sich schnell und ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Seele. Jetzt ist es wichtig, die Seele zu „hören“ und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Zum Beispiel auf ihr Bedürfnis nach Ruhe, nach Zuwendung oder nach Unterstützung.

Mit welchen Methoden arbeiten wir?

Es gibt mehrere psychotraumatherapeutische Verfahren. Wir arbeiten methodenintegrativ mit den Schwerpunkten:
 
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